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Dr. Karin Meckel / Dr. Friederike Selchow

September 2021 – Damit Implan­tate noch länger halten

Wenn es darum geht, Zahnverlust bestmöglich auszugleichen, entscheiden sich immer mehr Menschen für Implantate. Diese stehen wie keine andere Versorgungsform für den Erhalt von Lebensqualität.

Eigene Pflege und zahnärztliche Prophylaxe

Wichtig für den dauerhaften Erfolg der Implantatbehandlung ist die gute eigene Mundhygiene in Kombination mit der regelmäßigen Implantatprophylaxe (auch „Nachsorge“) in der Praxis.

Diese spezielle Prophylaxe umfasst die engmaschige Kontrolle und die intensive Reinigung des Implantates und der Implantatumgebung – vor allem an Stellen, die man selbst kaum erreicht. Außerdem erhalten Sie als Patient im Rahmen dieser Prophylaxe eine Anleitung und Tipps für die eigene Zahn- und Implantatpflege.

Bakterielle Beläge können Entzündungen auslösen

Ziel der Implantatprophylaxe ist es vor allem zu vermeiden, dass sich bakterielle Beläge (Biofilm) und Zahnstein im Bereich des Implantates ausbreiten und zu einer Entzündung führen. Diese Entzündung wird in diesem Fall als Periimplantitis bezeichnet und ist vergleichbar mit der Parodontitis an natürlichen Zähnen. Unbehandelt könnte die Periimplantitis letztlich den Halt von Implantaten im Kiefer gefährden und zum Implantatverlust führen.

Der genaue Umfang der Implantatprophylaxe und die erforderlichen Zeitabstände werden immer individuell mit jedem Patienten abgestimmt.

 

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